Tödlicher Unfall mit Feuerwehrauto – Gutachten bringt Gewissheit

Nun herrscht Gewissheit – Der Fahrer des Feuerwehrautos, das bei einer Übungsfahrt in Coburg letztes Jahr auf die Seite gekippt war, trägt keine Schuld an dem Unfall. Der Beifahrer – der Sohn des Fahrers – war bei dem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Ein Gutachten hat ergeben, dass der Mann bei der Übungsfahrt nicht zu schnell unterwegs war.  Bei der ermittelten Geschwindigkeit von 30 km/h war ein Kippen des Autos nicht vorhersehbar.  Das Löschfahrzeug habe bei einem befüllten Tank einen hohen Schwerpunkt. Das könne schon bei einer geringen Einfahrgeschwindigkeit in einer Kurve zum Kippen führen, heißt es in einer Mitteilung der Coburger Staatsanwaltschaft. Ob das Verfahren damit endgültig abgeschlossen ist oder ob nun in eine andere Richtung ermittelt wird, wollte ein Sprecher der Coburger Staatsanwaltschaft noch nicht mitteilen.