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Augenthaler zahlt Geldauflage nach umstrittenem Anglerglück

Regensburg (dpa/lby) – Mit Geld für Tierschutz hat sich Fußball-Weltmeister Klaus Augenthaler nach einer umstrittenen Angel-Aktion ein Verfahren vom Hals geschafft. Es wurde gegen eine Zahlung einer Summe im unteren vierstelligen Bereich eingestellt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Regensburg sagte. Den genauen Betrag gab er nicht bekannt. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk berichtet.

Die Tierschutzorganisation Peta hatte Augenthaler angezeigt, nachdem die Fußball-Legende im Bayerischen Wald einen großen Wels aus einem Weiher an Land gezogen und das 2,20 Meter lange Tier zurück ins Wasser gelassen hatte. Ein Foto in der «Bild»-Zeitung zeigte den Angler mit dem Fisch. Nach Ansicht von Peta war das ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – einem Wirbeltier sei länger anhaltender Schmerz zugefügt worden.

Die Geldauflage habe Augenthaler bereits bezahlt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Summe sei an eine gemeinnützige Vereinigung gegangen, deren Ziel Tierschutz ist. Auch dazu gab es keine genaueren Angaben.