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Bayerische Gewerbeaufsicht nimmt Sonnenstudios ins Visier

München (dpa/lby) – Die bayerische Gewerbeaufsicht nimmt die Sonnenstudios im Freistaat ins Visier. Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums vom Dienstag wird derzeit verstärkt überprüft, ob die Regeln zum Schutz vor UV-Strahlung in den Solarien eingehalten werden und ob fachkundiges Personal vor Ort ist. Der Betrieb von Solarien ohne Fachpersonal ist laut Ministerium grundsätzlich unzulässig und kann untersagt werden. Verstöße können ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro kosten.

In Deutschland erkranken nach Ministeriumsangaben pro Jahr mehr als 140 000 Menschen an Hautkrebs – Tendenz steigend. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre besteht deshalb seit 2009 ein gesetzliches Sonnenstudio-Verbot. 2012 wurden die Regelungen noch einmal verschärft, die technischen Anforderungen für Solarien wurden klarer definiert. Damit wird beispielsweise der Einsatz zu starker Bestrahlungsgeräte verhindert.