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Eishockey-Verband will auf Sturm in Gesprächen eingehen

Augsburg (dpa) – Der Deutsche Eishockey-Bund will in den Vertragsgesprächen mit Marco Sturm den Wünschen des Bundestrainers entgegenkommen. «Ich glaube auf alle Fälle, dass wir das erfüllen können. Es gibt keinen Kernpunkt, der zu einem Knackpunkt wird», sagte DEB-Präsident Franz Reindl am Rande des Deutschland Cups in Augsburg. «Die Forderungen, die er hat, was Nachwuchsmaßnahmen betrifft, die Betreuung der Nationalmannschaft, die Maßnahmen der Zukunft wie zum Beispiel die Etablierung einer U23-Mannschaft, sind ja super, das hilft uns ja allen.»

Nach der Rückkehr von Sturm aus Nordamerika sollen weitere Gespräche geführt werden. Der Coach fliegt am Dienstag zu einem Besuch der NHL-Spieler. «Vielleicht gelingt uns dann ein Weihnachtsgeschenk», sagte Reindl am Sonntag.

Zuvor hatte der 62-Jährige erklärt, die Gespräche bis Anfang Dezember beenden zu wollen. Sturm hatte in Augsburg gesagt, dass er keine Eile im Abschluss des neuen Vertrags sehe und der Verband seine Wünsche kenne. Sein Kontrakt läuft noch bis zum Sommer 2018.