Er schlug ohne Vorwarnung zu

Er sei wie im Wahn gewesen – Versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung – das wird einem 20-jährigen Mann vorgeworfen, der sich vor dem Coburger Landgericht verantworten muss. Am ersten Prozesstag wurde der mögliche Tathergang dargelegt: Er und sein Opfer sollen miteinander getrunken und über die Beziehungsprobleme des Täters gesprochen haben. In der Nacht soll der Mann dann ohne Vorwarnung auf seinen Schlafgast eingeprügelt haben. Die Verletzungen: Ein Bruch der Augenhöhle und mehrere Platzwunden. Wie ein Gutachter feststellte, waren die Verletzungen durchaus lebensbedrohlich. Der Angeklagte gibt vor, sich an die Tat nicht mehr erinnern zu können und beschreibt in einer Art Wahn gewesen zu sein. Die Verhandlung wird am 7. Dezember fortgesetzt.