© Daniel Karmann

Bewährungsstrafe für Ex-Sparkassen-Mitarbeiter

Ansbach (dpa/lby) – Einem wegen Untreue in 78 Fällen angeklagten früheren Sparkassenmitarbeiter bleibt eine Haftstrafe erspart. Stattdessen verurteilte das Amtsgericht Ansbach den Mann am Dienstag zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Als strafmildernd wertete das Gericht das umfängliche Geständnis des 43-Jährigen. Außerdem habe er mit dem Verkauf seines Hauses und dem damit erlösten Geld Wiedergutmachung geleistet. Mit dem Verlust von Job und Haus stehe er nun vor einem Neuanfang.

Der Angeklagte hatte zugegeben, jahrelang Gelder von vier Kulturvereinen im südlichen Mittelfranken auf sein Privatkonto umgebucht zu haben. In einigen Fällen hatte er auch die Konten von Sparkassen-Kunden angezapft. Der Schaden belief sich auf rund 90 000 Euro.