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Geringe Belastungen mit Feinstaub im November

Augsburg (dpa/lby) – Die Feinstaubbelastung in Bayern ist im November weiterhin niedrig geblieben. Nachdem die Tagesgrenzwerte zu Beginn des Jahres vielerorts überschritten worden waren, wurde der Wert von maximal 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft im Lauf des Jahres nur vereinzelt erreicht. Das geht aus Zahlen des Landesamts für Umwelt (LfU) vom Freitag hervor.

Erlaubt sind pro Jahr 35 Überschreitungen. An den beiden Messstationen mit den meisten Überschreitungen wurden vom 1. Januar bis 30. November an 23 Tagen zu hohe Werte festgestellt – die negativen Spitzenreiter liegen in München (Stachus) und Würzburg (Stadtring-Süd). Es folgten die Messstellen in Nürnberg (Von-der-Tann-Straße) mit 22 Tagen, in München (Landshuter Allee) mit 20 Tagen und in Augsburg (Karlstraße) mit 19 Tagen.

Zum 1. Oktober war der Münchner Stachus noch mit 24 Tagen gelistet worden. «Ein Tagesmittelwert wurde wegen der Zeitumstellung inzwischen nach unten korrigiert», erklärte eine Sprecherin des Landesamtes. Das LfU veröffentlicht täglich vorläufige Werte, abschließend geprüfte Ergebnisse gibt es jeweils im Frühsommer des Folgejahres heraus.

Das Winterwetter hatte im Januar und Februar die stark erhöhten Feinstaubwerte verursacht. Der Grund waren vor allem die wiederholt aufgetretenen sogenannten Inversionswetterlagen. Dabei handelt es sich um eine Lage, bei der wärmere Luftmassen über kälteren liegen und damit verhindern, dass Feinstaub aus der tieferen Schicht sich mit der freien Atmosphäre austauschen kann.