Interimsspielstätte: Einstimmig für das Globe

Update (14.50 Uhr):

Rund und aus Holz – so wird sie aussehen, die Übergangsspielstätte für das Landestheater in Coburg. Der Stadtrat hat sich eben einstimmig für das so genannte Globe auf dem Güterbahnhofgelände entschieden – und damit dem Umbau der Angersporthalle eine Absage erteilt. Das Globe soll Schätzungen zufolge 16 bis 18 Millionen Euro kosten. Zehn davon hat Finanzminister Söder schon als Zuschuss zugesagt. Die Coburger Unternehmen Brose, HUK und Kaeser wollen weitere drei Millionen beisteuern, die Bayerischen Staatsforsten das Holz für den Bau.

 

Update (13.45 Uhr):

Wie könnte das Globe als Interimsspielstätte aussehen? Und was soll das kosten? 16 bis 18 Millionen Euro, wie aus einem Vortrag des Unternehmers Michael Stoschek im Coburger Stadtrat hervorgeht. Demnach könnte die Übergangsspielstätte erst Mitte 2020 genutzt werden. Gefordert wird, die Betriebsgenehmigung für das Landestheater entsprechend zu verlängern. Heute soll die Entscheidung fallen, wo der Theaterbetrieb während der Generalsanierung stattfinden soll: in der umgebauten Angersporthalle oder in einem Globe, einem Rundbau aus Holz auf dem alten Güterbahnhofgelände. Der Antrag auf ein Theaterzelt wurde zurückgenommen.

 

Stand 6 Uhr:

Kommt das „Globe“ als Übergangsspielstätte für die Zeit der Theatersanierung oder nicht? Heute (15.2.) muss der Coburger Stadtrat eine Entscheidung fällen – in einer Sondersitzung um 13 Uhr. Nach Radio EINS-Informationen wird eine breite Zustimmung für den runden Holzbau nach Vorbild des Londoner Globe Theatre erwartet. Finanzminister Söder hatte bereits einen Zuschuss von zehn Millionen Euro für das Projekt zugesagt. Die drei Coburger Firmen Brose, Kaeser und HUK wollen zusätzliche drei Millionen zusteuern. Am Dienstag wurde der Stadtrat über die Fakten rund um das Projekt informiert. Zur Wahl stehen aber noch zwei andere Optionen: Ein Theaterzelt und ein Umbau der Angersporthalle. Wir von Radio EINS sind für Sie bei der Sondersitzung dabei.