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Kinderschutzambulanz: Missbrauch erkennen und stoppen

München (dpa/lby) – Bayerns Familienministerin Emilia Müller (CSU) will am heute über die Kinderschutzambulanz am Institut für Rechtsmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität informieren. Anhand von Bildmaterial, das von Medizinern und Jugendämtern zur Prüfung in der Ambulanz eingegangen ist, erklären Experten, wie sie Kindesmissbrauch erkannt und gestoppt haben.

Die Institution untersucht Kinder und Jugendliche, wertet Bilder aus und hilft, Missbrauch aufzudecken. Vor allem Ärzte und Mitarbeiter von Jugendämtern können sich Hilfe bei den Rechtsmedizinern in der Kinderschutzambulanz holen. Müller übergibt auch einen Förderbescheid über rund 1,7 Millionen Euro an die Ambulanz. Anschließend eröffnet die Familienministerin eine landesweite Kinderschutzkonferenz.