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Bessere Geschäfte in Europa und Asien helfen Linde

München (dpa) – Der vor der Fusion mit Praxair stehende Linde-Konzern hat auch im dritten Quartal von besser laufenden Geschäften in Europa und Asien profitiert. Allerdings bekam Linde erneut den Preisdruck im US-Gesundheitswesen zu spüren. Zudem entwickelte sich die kleinere Sparte Anlagenbau etwas schwächer.

Der Umsatz ging im Zeitraum Juli bis September leicht um 1,3 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in München mitteilte. Damit traf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Bereinigt um Währungseffekte kletterten die Erlöse um 1,8 Prozent.

Operativ lief es für Linde etwas besser. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte um 2,9 Prozent auf gut eine Milliarde Euro zu. Hier profitierte Linde auch von seinem Sparkurs. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 271 Millionen Euro. Das waren 11,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Hier belasteten Kosten für die Fusion und den Umbau. Damit schnitt Linde bei den Ergebnissen etwas besser als erwartet ab. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Unternehmen.