Posse um Plüsch-Pinguin

Ein Plüsch-Pinguin ist unfreiwillig ins Zentrum polizeilicher Ermittlungen gerückt. Das Tier seiner 10-jährigen Besitzerin war im September an einer Tankstelle in Ebersdorf bei Coburg abhanden gekommen. Das bemerkte das Kind aber nicht. Weil der Plüsch-Pinguin in den nächsten Tagen auch nach intensivsten Such- und Nachforschungsmaßnahmen nicht auftauchte wurde schließlich die Polizei eingeschaltet. Der Fall wurde einer Polizeidienststelle in Nürnberg übergeben, also am Wohnort der zehnjährigen Pinguin-Besitzerin.

Sicherheitshalber wurde die Anzeige auch an die Coburger Polizei weitergegeben – und der gelang der Durchbruch. Anhand von Videoaufzeichnungen der Tankstelle, an der das Kuscheltier im September verloren gegangen war konnte die Sache geklärt werden. Eine 31-Jährige hatte den Pinguin an der Tankstelle mitgenommen, weil sie geglaubt hatte, der sei dort entsorgt worden. Jetzt ermittelt die Polizei gegen die junge Frau – wegen des Anfangsverdachts der Unterschlagung geringwertiger Sachen. Der Plüsch-Pinguin wird demnächst wieder seiner Besitzerin übergeben.