Prozess um tote Seniorin

Viele unbeantwortete Fragen im Prozess um den Tod einer Seniorin in Coburg. Wie die Neue Presse berichtet, hatte der Sohn einer 94-jährigen ein Pflegeheim im Landkreis Coburg verklagt. Seine bereits verstorbene Mutter war 2014 gestürzt und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Zudem bemerkte der behandelnde Arzt, dass die Frau dehydriert war. Der Sohn warf dem Pflegeheim deshalb u.a. vor, dass seiner Mutter nicht genügend Flüssigkeit zugeführt wurde und dass der Sturz hätte verhindert werden können. Er forderte ein Schmerzensgeld von 10 000 Euro, nachdem er sich die Pflegeakten genauer angeschaut hatte. In der vergangenen Verhandlung vor dem Coburger Landgericht sind nun aber weitere Akten aufgetaucht, die erstmal geprüft werden müssen. Wo diese plötzlich herkommen, ist nicht klar.