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Reh springt in Bach und hält Feuerwehr in Atem

Augsburg (dpa/lby) – Ein verängstigtes Reh hat am Mittwoch die Feuerwehr in Augsburg in Atem gehalten. Das Tier war in einem bewohnten Gebiet in einen Bach gesprungen und wegen einer betonierten Uferbefestigung zunächst nicht alleine herausgekommen. Anwohner hatten beobachtet, wie das Reh in dem kalten Wasser ums Überleben kämpfte. Die alarmierte Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr suchte den Bach stromabwärts bis zu einer Wehranlage ab – jedoch ohne Erfolg. Schließlich entdeckte eine Frau das Tier in ihrem Garten.

Als die Feuerwehrleute in den Garten schlichen, sprang das Reh wieder ins Wasser und trieb erneut davon. Nach etwa 100 Metern das gleiche Spiel: Das Reh zog sich aus dem Wasser, konnte aber einen Maschendrahtzaun nicht überwinden. Als sich ihm ein Feuerwehrmann näherte, sprang es erneut ins kalte Nass. Schließlich tauchte das Tier unter einer Brücke durch und rettete sich danach ohne Hilfe wieder an Land – und in die Freiheit.