Urteil wegen versuchten Totschlags wird abgeschwächt

Es war kein versuchter Totschlag. Nach Schüssen auf eine Imbissbude in Schleusingen ist der Angeklagte zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Meiningen sah es als erwiesen an, dass der 51-Jährige im Dezember 2013 innerhalb eines Tages an zwei Autos Feuer gelegt und mit einer Schrotflinte auf eine Imbissbude geschossen hat. Allerdings soll der Mann dabei nicht, wie in der Anklage ursprünglich formuliert, auf einen Angestellten gezielt haben. Der Vorwurf des versuchten Totschlags wurde deshalb fallen gelassen.