Vorsicht vor Betrug im Internet!

Die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg warnt vor einer Welle von Trojaner-Viren – auch in der Regional. Konkret geht es um eine neue Variante des Banking-Trojaners „EMOTET“. Damit versuchen Betrüger vor allem, Bankdaten von Online-Banking-Kunden zu ergaunern. Hierfür schicken sie eine E-Mail mit einem vorgetäuscht seriösen Absender, das kann ein existierendes Unternehmen oder eine Behörde sein. Die Polizei rät, niemals ungewöhnliche Mail-Anhänge zu öffnen oder Links in E-Mails anzuklicken, die keinen Zusammenhang mit dem vorgetäuschten Absender der Mail haben.

 

Tipps der Zentralstelle Cybercrime:

„Auch wenn die Qualität der Spam-Mails in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, gibt es immer noch Möglichkeiten für deren Empfänger, diese als Phishing-Versuch zu erkennen. Folgende Aspekte können dabei z. B. berücksichtigt werden:
– formale Fehler, insbesondere bei Anreden oder Grußformeln,
– Mail-Inhalt oder Betreff, die in keinem Bezug zu einer vorangegangenem Kommunikation oder einer bestehenden Geschäftsbeziehung stehen,
– Links, die keinem Zusammenhang mit dem vorgetäuschten Absender der Mail haben,
– Diskrepanz zwischen dem angezeigten Absender der E-Mail und der Adresse, von welcher die Mail tatsächlich verschickt wurde.

Darüber hinaus sollten einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden:
– keine Öffnung von unerwarteten oder ungewöhnlichen Mail-Anhängen ohne Rücksprache mit dem Absender,
– keine Ausführung von Skripten, Makros oder Programmen, die mit Mails übersandt wurden,
– kein Anklicken von Links in E-Mails, ohne vorher zu prüfen, wohin diese eigentlich führen,
– keine Missachtung von Warnmeldungen des Betriebssystems, des Virenscanners oder des Mail-Programms.“