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Zahl der Keuchhusten-Erkrankungen steigt weiter

München (dpa/lby) – Immer mehr Menschen im Freistaat erkranken an Keuchhusten. Bis zum 26. März wurden in Bayern 970 Fälle und damit 34 mehr als im Vorjahreszeitraum gemeldet, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. 2016 und 2017 waren jeweils etwa 630 Menschen erkrankt. Schwerpunkt der Fälle ist demnach Oberbayern – fast die Hälfte der Erkrankungen seit Januar wurde von dort gemeldet.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) warnte angesichts der Zahlen vor der Gefahr für Säuglinge. Sie riet dazu, Säuglinge und Kleinkinder frühzeitig immunisieren zu lassen. Zudem sollten Erwachsene den Schutz auffrischen lassen, wenn die letzte Impfung mehr als zehn Jahre zurück liege, sagte Huml. «Nur eine Impfung bietet wirksamen Schutz – für sich und für andere Menschen.»