Der Nürnberger Trainer Robert Klauß gestikuliert am Spielfeldrand., © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

1. FC Nürnberg will im Heimspiel gegen Bielefeld «wach sein»

Für den 1. FC Nürnberg soll im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld vieles anders werden. «Wir wollen ab dem ersten Moment zeigen, dass wir den Sieg auch wollen», sagte Trainer Robert Klauß selbstbewusst vor der Partie in der 2. Fußball-Bundesliga am Freitag (18.30 Uhr/Sky). Anfangs mit großen Ambitionen gestartet, liegt der 1. FC Nürnberg mit sieben Punkten aus sieben Spielen gerade einmal auf dem 14. Tabellenplatz.

Das große Problem der Franken ist die Konstanz. «Wir sind zu anfällig für Sachen, die wir nicht beeinflussen können», erklärte Klauß. «Seien es Gegentore oder Schiedsrichterentscheidungen – wir bleiben bei Misserfolgen nicht bei uns». Exemplarisch dafür ist auch die 2:4 (2:2)-Niederlage in der vergangenen Woche bei Eintracht Braunschweig. Dort brachen die Franken in der zweiten Halbzeit ein.

Damit dies nicht gegen die unter ihrem neuen Trainer Daniel Scherning noch ungeschlagene Arminia wieder passiert, müsse der 1. FC Nürnberg «wach sein». Die Bielefelder spielen offensiv mit «viel Tempo», und sind immer bereit zu kontern, wie Klauß ausführte. Gerade in Eins-gegen-eins Situationen wüssten die kommenden Gegner zu überzeugen.

Wie in dieser Saison mittlerweile üblich, wird der «Club» auch im Heimspiel wieder personell geschwächt antreten. Mittelfeldspieler Taylan Duman sei immerhin wieder ins individuelle Lauftraining eingestiegen, könne aber am Freitag noch nicht auf dem Platz stehen. Auch Pascal Köpke macht dem Trainer zufolge «gute Fortschritte». Der Stürmer sei teilweise wieder ins Training eingestiegen.

Die Ausfälle sollen die Franken jedoch nicht daran hindern, gegen Bielefeld die drei Punkte klarzumachen. «Wir wollen den Fans einen Sieg schenken und uns selbst zeigen, dass wir es können», betonte Klauß. Dafür werde auch Kapitän Christopher Schindler wieder in der Startaufstellung stehen – im vergangenen Spiel in Braunschweig war dies nicht der Fall.