Abonnieren statt Kaufen – Autos im Abo

Kaum etwas hat sich in den vergangenen Jahren so rasant geändert wie der Automobilmarkt. E-Autos sind inzwischen völlig normal im Straßenbild, immer mehr digitale Dienste helfen Fahrerinnen und Fahrern. Und auch die Frage, ob man überhaupt ein eigenes Auto braucht ist inzwischen gang und gäbe. Volkswagen zum Beispiel startet jetzt mit einem Geschäftsmodell, bei dem es Autos im Abo gibt. Das Unternehmen will vom reinen Autohersteller zum Anbieter von Mobilitätslösungen werden.

Alternative Mobilitäts-Angebote

Es ist ein altes Sprichwort: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet…“. Was das Auto angeht gibt es inzwischen immer mehr Menschen, die große Flexibilität schätzen. Manche wollen kein eigenes Fahrzeug besitzen oder jahrelang leasen. Das weiß auch Klaus Zellmer, Vorstand für Vertrieb und Marketing bei Volkswagen, der meint, dass vor allem jüngere Menschen sich tendenziell seltener ein eigenes Auto kaufen: „Sondern dass jüngere Zielgruppen viel eher ihr Fahrzeug dann für ihre Mobilitäts-Zwecke nutzen wollen, wenn sie es wirklich brauchen: Also für einen bestimmten Zweck, für eine bestimmte Dauer, aber zu einem festen Preis“, so Zellmer.

Seit Anfang September bietet Europas größter Autobauer in Deutschland Fahrzeuge im Abo an. Das bedeutet konkret: Die Kunden entscheiden sich für gerade einmal drei oder sechs Monate Laufzeit, danach können sie ihr Auto-Abo flexibel kündigen. Im Vertrag Inklusive: 800 Freikilometer pro Monat sowie ein Rundum-Sorglos-Paket mit Zulassung, Hauptuntersuchung, Wartung, Inspektionen, Reifenersatz, Versicherungen und Steuern. Zur Auswahl stehen zunächst rund 3.000 junge Gebrauchte von zwei Modellen: „Aktuell planen wir ID.3 und ID.4, also unsere rein batterie-elektrisch betriebenen Fahrzeuge dort einzusetzen. Wir lernen über das Auto-Abo auch viel über das Nutzer-Verhalten – wie sich das Fahrzeug in einem solchen Auto-Abo bewegt“, sagt der VW-Vorstand.

Und das anonymisiert bei vollem Schutz des Nutzers und seiner Daten. Und umgekehrt können die Kundinnen und Kunden ein Elektro-Auto im Alltag über mehrere Monate testen, ohne sich von vornherein auf einen Kauf oder ein jahrelanges Leasing festzulegen. Volkswagen-Vorstand Klaus Zellmer ist überzeugt, dass solche flexiblen Angebote am Markt gut ankommen und bald rund ein Fünftel des Umsatzes ausmachen werden: „Wir gehen davon aus, dass bis zum Ende der Dekade, also bis 2030, durchaus 20 Prozent mit alternativen Mobilitäts-Angeboten von uns bedient werden. Das kann dann ein Auto-Abo sein, das können aber auch andere Mobilitäts-Angebote sein.“

Klaus Zellmer erwartet, dass die Kunden in Zukunft immer individuellere Ansprüche haben werden: Der eine will nach wie vor sein Wunschfahrzeug besitzen und sich dafür vom Händler umfassend beraten lassen. Andere wollen ganz unkompliziert ein Auto für ein paar Monate buchen – oder Ihr Auto je nach Jahreszeit wechseln: etwa im Winter ein Auto mit Allrad und im Sommer ein Cabrio. Deswegen wandelt sich Volkswagen mit seinem neuen Geschäftsmodell konsequent vom reinen Hersteller, hin zum Anbieter von Mobilitäts-Lösungen.

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit der Volkswagen Aktiengesellschaft

Weiterführende Informationen

finden Sie unter www.volkswagen.de