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Aiwanger: Setzen auf Prinzip Hoffnung nach den Osterferien

München (dpa/lby) – Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist enttäuscht über das Ausbleiben von Öffnungen in der Corona-Krise und hofft auf die Zeit nach den Osterferien. Es habe den Hoffnungsschimmer gegeben, dass man über Ostern Außengastronomie oder Ferienwohnungen öffnen könne, sagte er am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in München. Doch die Beschlüsse in Berlin und die Inzidenzzahlen sprächen eine andere Sprache und ließen keine andere Wahl. «Wir setzen aber weiterhin auf das Prinzip Hoffnung ab dem 12. April.»

Er wünsche sich, dass die Zahlen sinken und dann könne es die ursprünglich für den 22. März angepeilten Öffnungen bei Außengastronomie, Sport und vielen Bereichen der Kultur ab dem 12. April geben, sagte Aiwanger. Dann sollen bei einer Inzidenz unter 50 die Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser und Kinos öffnen, sowie kontaktfreier Sport im Innenbereich und Kontaktsport im Außenbereich erlaubt werden.

Er setzt zudem auf Tests: «Ich wünsche mir, dass wir mit dem Thema Freitesten wirklich ganz neue Ufer, ja erreichen», sagte Aiwanger. Dann könne man sich «etwas von dieser Inzidenzwirkung abkoppeln» und Öffnungsschritte gehen, wie sie für den Handel beschlossen seien.

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