Der Riesenbärenklau breitet sich im Landkreis Coburg weiter aus – aber nicht nur dort. Wie das Landratsamt nun informiert, gibt es u.a. an der Steinach bei Fürth am Berg und Wörlsdorf größere Bestände der invasiven Pflanze. Der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, kann bis zu vier Meter hoch werden und verdrängt heimische Arten. Außerdem kann sie für Menschen schnell gefährlich werden, denn der Pflanzensaft kann bei Hautkontakt und Sonnenlicht schwere Reizungen auslösen. Grundstückseigentümer werden deshalb aufgerufen, Riesenbärenklau-Bestände frühzeitig zu bekämpfen. Einfaches Mähen reicht meist nicht aus, weil die Pflanze wieder austreiben kann. Wichtig sind außerdem eine regelmäßige Kontrolle und die fachgerechte Entsorgung der Samenstände. Da die Samen mehrere Jahre im Boden keimfähig bleiben, kann die Bekämpfung mehrere Jahre dauern.