Angeblicher Filmriss im Vollrausch-Prozess

Erster Verhandlungstag im Prozess um einen versuchten Totschlag im Vollrausch: Vor dem Coburger Landgericht hat sich der Angeklagte, ein 31-jähriger Kroate, gestern in Schweigen gehüllt. Er könne sich an die Tat nicht mehr erinnern, wisse nur, dass das vermeintliche Opfer ihn geschubst habe und dann irgendwann die Polizei gekommen sei.

Im April hatte sich der Angeklagte zusammen mit zwei Kollegen auf einer Baustelle in Lichtenfels betrunken. Anschließend verprügelte der Kroate einen der Kollegen brutal mit Fäusten und Tritten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte sich vor der Tat vorsätzlich betrunken hatte, um mit einer milden Strafe davon zukommen.