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Auch Freie Wähler wollen Wohnungsnot bekämpfen

München (dpa/lby) – Auch die Freien Wähler wollen die Wohnungsnot in Bayern mit einem ganzen Paket von Maßnahmen bekämpfen. Das Konzept, das Fraktionschef Hubert Aiwanger am Montag in München vorstellte, sieht eine stärkere Förderung von Wohneigentum im ländlichen Raum und des sozialen Wohnungsbaus in den Städten vor.

Konkret plädieren die Freien Wähler unter anderem für ein Baukindergeld in Höhe von 2000 Euro für die Dauer von zehn Jahren und einen Freibetrag für Familien bei der Grunderwerbsteuer. Sonderabschreibungsmöglichkeiten für die Sanierung von Häusern sollen demnach dem Verfall von Ortskernen entgegenwirken. Zudem wollen die Freien Wähler Einschränkung für ausländische Investoren erreichen, die Immobilienpreise in den Städten in die Höhe trieben. Die staatlichen Wohnraumfördermittel sollten nach Ansicht der Freien Wähler von 400 auf 600 Millionen Euro im Jahr erhöht werden.