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Auto prallt gegen Bus: Fünf Kinder verletzt

Ebersberg (dpa/lby) – Eine Autofahrerin im oberbayerischen Ebersberg hat einen Warnblinker falsch verstanden und ist deshalb mit einem Linienbus mit etwa 15 Schulkindern an Bord zusammengestoßen. Fünf der Kinder im Alter von 11 bis 16 Jahren seien leicht verletzt worden, teilte die Polizei am Freitagmorgen mit.

Die 58-Jährige habe links in eine Straße abbiegen wollen, in der der Bus von rechts kommend geradeaus fuhr, teilte ein Sprecher mit. Den Warnblinker des Busses deutete sie so, dass der Bus in ihre Richtung abbiegen wolle, und fuhr auf die Kreuzung. Der Bus habe aber nicht abbiegen, sondern weiter geradeaus eine Haltestelle anfahren wollen, teilte der Sprecher mit, dafür habe er in diesem Fall vorschriftsgemäß den Warnblinker eingeschaltet. So seien beide Fahrzeuge auf der Kreuzung gegeneinandergestoßen. An Bus und Auto entstand ein Schaden von etwa 8000 Euro.

Grundsätzlich gilt, dass andere Verkehrsteilnehmer an einem Bus mit eingeschaltetem Warnblinker nur vorbeifahren oder ihn überholen dürfen, wenn dieser stehenbleibt, und das dann auch nur in Schrittgeschwindigkeit. Laut Polizei muss ein Bus nicht an jeder Haltestelle warnblinken; an welcher Haltestelle diese Regel gilt, regeln Städte und Landratsämter mit der Polizei und den Verkehrsnetzbetreibern.

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