Bayerische Staatsforsten sponsern Holz für keltisches Zangentor

Nach alter Handwerkskunst werden die dicken Eichenbalken für das Zangentor am Staffelberg bearbeitet. Die Bayerischen Staatsforsten spenden das Holz für den Nachbau der keltischen Verteidigungsanlage. Das Sichtbarmachen des Kulturerbes unter Einsatz des alten und neuen Baustoffs Holz passe zum Nachhaltigkeitsgrundsatz der Bayerischen Staatsforsten, betonte Forstbetriebsleiter Hagemann. Für die Nachbildung am Staffelberg werden über 50 Kubikmeter fertig bearbeitetes Holz verwendet. Schon vor 2000 Jahren war Eiche das Holz der Wahl.

 

 

 

Bildunterschrift:

Zeigte, wie ein Rundstamm mit dem Dexel zum Balken behauen wird: Forstwirt Klaus Schmidt (Mitte) von den Bayerischen Staatsforsten beim Ortstermin mit (v.li.) Landrat Christian Meißner, Projektleiterin Andrea Musiol, Forstbetriebsleiter Peter Hagemann und dem leitenden Archäologe Dr. Markus Schußmann. Sie zeigten sich beeindruckt von den Ausmaßen des Eichenbalkens, der seine spätere Verwendung im Torhaus der keltischen Verteidigungsanlage finden wird.

Foto: Landratsamt/Heidi Bauer