Bayerischer Bau macht im Mai ein Achtel mehr Umsatz

Das bayerische Baugewerbe hat im Mai deutlich mehr Umsatz gemacht als vor einem Jahr. Quer durch die Sparten und Regierungsbezirke stiegen die Zahlen, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte. Insgesamt lag der Umsatz bei 1,88 Milliarden, das sind 12,5 Prozent mehr als im Mai 2021. Dabei dürfte allerdings auch eine Rolle gespielt haben, dass der Mai 2021 zwei Arbeitstage weniger hatte.

Die höchsten Zuwächse gab es mit einem Plus von 19,8 Prozent auf 296 Millionen Euro Umsatz in Niederbayern, die geringsten mit 4,8 Prozent in Oberbayern. Der größte Regierungsbezirk war mit 474 Millionen allerdings für rund ein Viertel aller Umsätze verantwortlich.

Der Umsatzanstieg macht sich auch in der Beschäftigung bemerkbar. 108 565 Beschäftigte bedeuten ein Plus von 1,8 Prozent. Sie erbrachten 11,6 Millionen Arbeitsstunden und erhielten Entgelte von insgesamt 418,5 Millionen Euro.