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Minister: Gartenschauen tragen zur Lebensqualität bei

München (dpa/lby) – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) sieht in Landesgartenschauen einen Beitrag zur Lebensqualität in den ausrichtenden Städten. Die Schauen seien ein Beitrag zur Erreichung städtebaulicher, umwelt- und klimapolitischer Ziele, sagte er laut Mitteilung vom Montag. Zu diesem Ergebnis komme der Abschlussbericht zur Evaluierung der Gartenschauen zwischen 2011 und 2018. «Gartenschauen sind Investitionen in die Zukunft und in die Lebensqualität vor Ort», sagte Glauber.

Mehr als 500 Hektar dauerhafte Grün- und Erholungsflächen seien durch Landes- und Regionalgartenschauen in Bayern geschaffen worden. «Die Menschen brauchen die Natur und Grünflächen für ihr Wohlbefinden und die Erholung – das hat sich gerade in der Corona-Pandemie gezeigt.» Gartenschauen könnten zudem geeignet sein, die Artenvielfalt zu erhöhen und das Stadtklima zu verbessern.

Das Umweltministerium hat den Angaben nach Gartenschauen seit der Premiere 1980 mit mehr als 74 Millionen Euro gefördert. Von 2022 an werden bayerische Landesgartenschauen mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro unterstützt. 2021 gibt es erstmals zwei Landesgartenschauen: Die regulär in Lindau am Bodensee geplante Schau sowie die wegen der Corona-Krise 2020 in Ingolstadt abgesagte Veranstaltung. Diese wird heuer nachgeholt.

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