Ein Auto fährt über schlammigen Untergrund., © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa-tmn/Symbolbild

Bayern ist Deutschlands Allrad-Hotspot

Beinahe jedes sechste Auto in Bayern hat Allradantrieb. 16,2 Prozent sind der mit Abstand höchste Wert aller Bundesländer, wie aus aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts hervorgeht. Dahinter folgen Baden-Württemberg mit 14,4 Prozent des dort zugelassenen Pkw-Bestands und Thüringen mit 14,1 – deutscher Durchschnitt sind 12,8 Prozent.

Doch es sind längst nicht nur die ländlichen und bergigen Regionen, die den bayerischen Schnitt nach oben ziehen. So ist die Stadt München mit 20 Prozent nicht nur weit überdurchschnittlich sondern führt auch das Ranking der deutschen Großstädte mit mindestens einer halben Million Einwohnern klar vor Stuttgart an. Wobei hier auch der Stammsitz von BMW in der Landeshauptstadt eine Rolle spielen dürfte. Nürnberg kommt im bundesweiten Vergleich der 15 größten Städte mit Platz fünf zwar recht früh, liegt mit 13,3 Prozent aber bereits unter dem Landesdurchschnitt.

Mit Blick auf alle deutschen Zulassungsbezirke finden sich die zehn höchsten Allradanteile sämtlich in Bayern. Allen voran Miesbach mit 28,3 Prozent vor Freyung-Grafenau (28), Regen (27,2) und Oberallgäu (24,9). Dahinter folgen Garmisch-Partenkirchen (24), die Stadt Ingolstadt (23,3), die Landkreise München (22,6), Berchtesgadener Land (22,5), Starnberg (21,9) und Bad-Tölz-Wolfratshausen mit 21,8 Prozent. Erst auf Platz elf findet sich mit dem thüringischen Sonneberg (20,7 Prozent) ein Landkreis aus einem anderen Bundesland.

Die niedrigste Allradquote Bayerns findet sich mit 11,4 Prozent in der Stadt Bamberg. Das ist allerdings immer noch sehr viel mehr als beim deutschen Schlusslicht Emden mit 7,7 Prozent.