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Bayern wirbt um Leipzigs Upamecano: «In ganz Europa gefragt»

München (dpa) – Im Werben um Dayot Upamecano hat der FC Bayern bereits mit RB Leipzig und dem Berater des Spielers gesprochen. Der 22 Jahre alte Franzose hat eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und kann die Sachsen für angeblich 43 Millionen Euro verlassen. Die Münchner sind allerdings nicht der einzige Interessent, der den Leipziger Abwehrchef verpflichten möchte. «Er ist in ganz Europa gefragt», sagte Bayern-Vorstand Oliver Kahn am Sonntag bei «Sky 90». «Natürlich führen wir auch Gespräche mit ihm. Jetzt müssen wir einfach mal abwarten.» Man sei dabei, sich auszutauschen und herauszufinden, «was seine Vorstellung ist».

Auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic bekräftigte das Interesse. «Wir haben sehr gute, professionelle Gespräche gehabt. Jetzt müssen wir sehen, was da passiert», sagte er am Samstag im TV-Sender Sky. Er bestätigte damit einen Bericht der «Bild», wonach die Upamecano-Berater Sascha Breese und Volker Struth am Donnerstag zu einem Gespräch an der Säbener Straße waren. Nach Informationen des Blatts sieht sich der deutsche Fußball-Rekordmeister im Werben den Profi vorn.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bestätigte im TV-Sender Sky ein Telefongespräch mit dem Münchner Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge. «Fakt ist, ich habe mit ihm telefoniert, und wir sind so verblieben, dass wir noch mal sprechen, wenn es konkreter wird.» Rummenigge habe das Interesse der Münchner an Upamecano bestätigt. «Er hat eine Ausstiegsklausel, das ist bekannt», sagte Mintzlaff.

Entschieden sei aber noch nichts. Weitere europäische Topvereine sollen Interesse an dem Innenverteidiger haben. «So ein Spieler steht nicht nur bei Bayern auf dem Zettel», sagte Mintzlaff. Upamecano war im Januar 2017 für angeblich zehn Millionen Euro von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig gewechselt. Dort wurde der 1,86 Meter große und 90 Kilogramm schwere Abwehrspieler zu einem der Leistungsträger.

Der FC Bayern hatte unlängst sein Interesse an Upamecano öffentlich gemacht. Gehandelt als mögliche neue Clubs werden auch der FC Liverpool mit Jürgen Klopp und der FC Chelsea mit Thomas Tuchel. Upamecano will sich angeblich bis Mitte Februar entscheiden.

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