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Bayerns Waldböden sind gut mit Wasser versorgt

Freising (dpa/lby) – Nach der langen Hitzewelle im vergangenen Sommer haben die Waldböden im Freistaat wieder ausreichend Wasser gespeichert. Für den Anbau neuer Pflanzen und Bäume im Frühling seien die feuchten Böden sehr günstig, teilte die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft am Donnerstag in Freising mit. Die Speicherfähigkeit hänge aber von der Art und Struktur des Bodens in der jeweiligen Region ab.

Waldbesitzer pflanzen der Behörde zufolge derzeit die Frühjahrskulturen. Die Bäume seien in der frühen Phase auf einen feuchten Boden angewiesen, um beispielsweise Wurzeln schlagen zu können.

Die lang anhaltende Hitze im Sommer hatte den Bäumen in ganz Bayern schwer zu schaffen gemacht. Wegen der Trockenheit breitete sich der Borkenkäfer stark aus. Die Insekten befielen im vergangenen Jahr im Freistaat rund viereinhalb Millionen Festmeter Holz. Ein Festmeter Holz entspricht einem Kubikmeter Holz ohne Zwischenräume.