BIHK: Mehr Unternehmen in Bayern gegründet

Mit der Corona-Pandemie geht in Bayern ein Trend zur Neugründung von Unternehmen einher. Im vergangenen Jahr wurden 99 358 Firmen angemeldet, über fünf Prozent mehr als 2021 und die höchste Zahl seit 2013. Das teilte der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) am Dienstag in München mit.

Fast zwei Drittel dieser Gründungen waren Klein- und Kleinstunternehmungen, die im Nebenerwerb angemeldet wurden. BIHK-Präsident Klaus Josef Lutz geht davon aus, dass die Pandemie sich in dieser Hinsicht sogar förderlich auf den Gründergeist auswirkte: «Im vergangenen Jahr dürfte die verbreitete Kurzarbeit diese Entwicklung noch einmal beflügelt haben», sagte Lutz laut Mitteilung.

Die größten Zuwächse gab es demnach in den Branchen Handel, Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie Energieversorgung und Verarbeitendes Gewerbe.