Wegen der Sommerhitze sind auch in diesem Jahr wieder die ersten nordbayerischen Seen wegen Algenbildung für Badegäste gesperrt., © Daniel Karmann/dpa

Blaualgen: Erste Seen für den Badebetrieb gesperrt

In der Sommerhitze sind im Norden Bayerns die ersten Seen wegen einer Häufung von Blaualgen für den Badebetrieb gesperrt worden. Der Landkreis Bamberg teilte am Freitag mit, dass der Baggersee in Ebing wegen der Bildung von Blaualgen derzeit nicht mehr zum Baden geeignet sei. Beim Verschlucken des Wassers bestehe die Gefahr, dass die Gesundheit der Badegäste beeinträchtigt werde, hieß es in einer Mitteilung.

Bereits am Donnerstag hatte die Stadt Nürnberg wegen der Bildung von Blaualgen im Kleinen Dutzendteich der Stadt gewarnt. Dieser ist allerdings ohnehin nicht für den Badebetrieb freigegeben, wenngleich das Baden geduldet wird. Blaualgen können aber auch etwa für Hunde gefährlich werden, die das Wasser saufen. Eine ähnliche Warnung hat die Stadt Coburg für den dortigen Goldbergsee ausgesprochen. Auch am Altmühlsee im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gibt es für eine der Badestellen eine Warnung.

Blaualgen sind bei Sommerhitze keine Seltenheit. Sie können vor allem bei Kindern und bei Haustieren zu Erbrechen führen, wenn das Wasser getrunken wird. Sie entstehen bei hohen Temperaturen und hohem Nährstoffgehalt im Wasser, der etwa entsteht, wenn Kunstdünger aus der Landwirtschaft oder Fäkalien aus Kläranlagen eingespült werden.