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Blumen im Papierkorb? Nicht mit dem Kulturamt Aschaffenburg

Aschaffenburg (dpa/lby) – Ob an Dirigenten, Geigerinnen oder andere Mitglieder eines Ensembles: Nach erfolgreichen Konzerten gibt es oft Blumen für die Engagierten. «Leider wird der überwiegende Teil der blühenden Präsente bereits im Hotel entsorgt», teilte die Stadt Aschaffenburg am Dienstag mit und präsentierte zugleich ihre neue Idee: Spende statt Blumen. Das Kulturamt will in der kommenden Spielzeit so ein nachhaltiges Zeichen der Wertschätzung setzen: «Es erhöht die Gage seiner Gäste um 50 Euro.»

Die Künstlerinnen und Künstlern sollen das Geld wiederum an eine Hilfsorganisation spenden – Ärzte ohne Grenzen, Unicef oder Grenzenlos für Obdachlose und Arme. «Im Anschluss an das Konzert wird ein symbolischer Scheck überreicht, der das Logo der Organisation trägt, für die der Gast sich im Vorfeld entschieden hat», hieß es. Wer allerdings weiter Blumen möchte, bekomme auch welche.

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