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BMW-Chef Krüger: Diesel-Dialog war intensiv

Paris (dpa) – Der Autobauer BMW geht nach der Diesel-Einigung in der großen Koalition von einem Fortbestand der Dieseltechnologie aus. «Der Dialog war intensiv», sagte Vorstandschef Harald Krüger am Dienstag auf der Pariser Automesse. «Er war geprägt von zwei Dingen aus meiner Sicht: Den Diesel weiterhin als Technologie auch zu erhalten und dem Kunden Lösungen für mögliche Fahrverbote zu bieten.» Zu Details der Einigung wollte sich Krüger zunächst nicht äußern.

Hardwarenachrüstungen sollen nach dem Beschlusspapier der Koalitionsspitzen für solche Diesel-Pkw mit älterer Euro-5-Abgasnorm möglich sein, bei denen der Stickoxidausstoß mittels eines zusätzlich eingebauten SCR-Abgasreinigungssystems unter die Schwelle von 270 Milligramm pro gefahrenem Kilometer gebracht werden kann. Wie viele Autos von BMW in dieser Kategorie auf der Straße sind, konnte Krüger zunächst nicht sagen. BMW-Autos der Schadstoffnormen Euro 5 und 6 seien aber im Schnitt besser beim Schadstoffausstoß als die der Wettbewerber. «Insofern ist unsere Ausgangsposition sicherlich besser», sagte Krüger.