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BMW Dingolfing plant Stellen im E-Motor- und Batteriebau

München (dpa/lby) – BMW will im Werk Dingolfing in Niederbayern bis zu 2000 Arbeitsplätze in der E-Mobilität schaffen. Das Werk baut Batterien und Elektromotoren für Hybrid- und E-Autos auch für die anderen BMW-Werke. Werksleiterin Ilka Horstmeier kündigte am Mittwoch an, die Zahl der Mitarbeiter in diesem Segment durch Umqualifizierung und Neueinstellungen von 600 auf bis zu 2000 zu erhöhen.

Wann der Stellenabbau in künftig überflüssigen anderen Segmenten beginnt, ist noch nicht absehbar. Dingolfing ist das größte BMW-Werk in Europa. Die insgesamt 18 000 Mitarbeiter haben im vergangenen Jahr 330 000 Autos gebaut. Mit dem Anlauf des neuen BMW 7er ab März und weiterer 8er-Varianten tragen Dingolfing «maßgeblich zur Modelloffensive von BMW im Luxussegment und zur Profitabilität des Konzerns bei», sagte Horstmeier. Ab 2021 soll der neue vollelektrische und hochautomatisierte SUV iNext in Dingolfing vom Band laufen.

BMW hat heute 10 Plug-in-Hybride sowie den vollelektrischen i3 auf dem Markt, bis 2025 sind 25 elektrifizierte Modelle geplant. Horstmeier ist die erste Frau an der Spitze eines BMW-Werks. Sie trat im November die Nachfolge von Andreas Wendt an, der zum Einkaufsvorstand des Konzerns in München berufen wurde.