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Breitner kritisiert Auftritt von Hoeneß und Rummenigge

München (dpa) – Bayern-Legende Paul Breitner hat den verbalen Rundumschlag von Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge scharf kritisiert. «Ich bin nach wie vor deprimiert, weil ich mir nie vorstellen konnte in 48 Jahren, die ich mit oder am Rande des FC Bayern lebe, dass sich dieser Verein diese Blöße gibt, dass er diese Schwäche zeigt», sagte Breitner am Sonntagabend in der Sendung «Blickpunkt Sport» im Bayerischen Rundfunk. Mit dem Auftritt sei eine über Jahre geleistete Arbeit kaputt gemacht worden, den deutschen Fußball-Rekordmeister «aus dieser Arroganz-Atmosphäre, aus diesem Image, das der FC Bayern landauf landab hatte», zu befördern.

Rummenigge und Hoeneß hatten am Freitag mit einer Pressekonferenz für Aufsehen gesorgt, in der sie den Umgang mit dem FC Bayern und verdienten Profis in der aktuellen Krise kritisiert hatten. «Ich muss Respekt vorleben, Achtung vor den Menschen vorleben, Höflichkeit und Fairness vorleben, dann kommt auch einer zurück», riet der 67-jährige Breitner. «Das wäre eigentlich die oberste Aufgabe der Führung des Clubs FC Bayern.»