Brose-Betriebsrat will an Lösungen mitarbeiten

Die Produktion bei Brose laufe rund um die Uhr. Daher kann der Betriebsrat die Aussagen von Michael Stoschek, dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, nicht teilen. Stoschek hatte kürzlich in einer Betriebsversammlung die vielen Abwesenheitszeiten der Fertigungsmitarbeiter kritisiert. Vor allem die durchschnittlich 26 Krankheitstage seien nicht hinnehmbar. Der Betriebsrat werde diese Zahlen nun mit dem Arbeitgeber analysieren. Nichtsdestotrotz akzeptiert die Arbeitnehmervertretung den Kostendruck im internationalen Wettbewerb und will gemeinsam mit der Unternehmensführung an Lösungen für den Standort Coburg arbeiten. Hierbei müssten aber alle Kostenfaktoren auf den Prüfstand gestellt werden.