Brose-Chef Stoschek droht mit Werksschließung in Coburg

Medienberichten zufolge sei der Krankenstand in Coburg so hoch, dass Stoschek den Mitarbeitern in einer Betriebsversammlung drohte, die Autoteil-Fertigung ins Ausland zu verlagern. Der Krankenstand liege im Durchschnitt bei 26 Arbeitstagen und damit höher als in jedem anderen Brose-Werk. Damit sind hohe Arbeitskosten verbunden, die wiederum einen Nachteil in Sachen Wettbewerb bedeuten. Bis zum Ende des Jahres sollen sich die Krankheitstage halbieren und somit die Kosten sinken. Wenn nicht, wären von der Werksschließung insgesamt rund 1500 Mitarbeiter betroffen.