Brose mit Bilanzen nicht zufrieden

Das letzte Geschäftsjahr ist für den Coburger Brose-Konzern nicht zufriedenstellend gelaufen. Der Umsatz lag bei 6,3 Milliarden Euro und damit etwas unter dem des Vorjahres. Darüber wurden die Gesellschafter und Beiräte heute (16.5) informiert. Als Ursache nannte das Unternehmen die konjunkturellen Schwankungen weltweit. Brose habe sich zwar besser entwickelt als der globale Automobilmarkt, mit dem Geschäftsergebnis könne man aber dennoch nicht zufrieden sein.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der Brose-Gruppe zu stärken wurde jetzt ein Programm zur Kostenreduktion gestartet. Brose will seine Organisation verschlanken und den Technologiewandel in der Autoindustrie mitgestalten. So sollen in den kommenden drei Jahren etwa 1,5 Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Produkte und Standorte fließen.