Brose reinvestiert aus Sparmaßnahmen

Der Coburger Automobilzulieferer Brose baut seit 2019 deutschlandweit gut 2000 Stellen ab. Gut dreiviertel davon sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das berichtet die Neue Presse von der IAA Mobility in München. Damit sollen Kosten gespart und anderer Stelle investiert werden. Die freiwerdenden Arbeitsplätze würden nicht neu besetzt, sondern mithilfe von Altersteilzeit oder einem Freiwilligenprogramm zum Ausstieg genutzt. In den kommenden drei Jahren will Brose weltweit etwa eine Milliarde Euro investieren. Brose baut aber nicht nur Stellen ab, in den Bereichen Elektronik, Sensorik, Software und IT werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen. Im kommenden Jahr will das Coburger Unternehmen wieder den Umsatz von 2019 erreichen. Außerdem wird Brose auch in Zukunft am Stammsitz in Coburg produzieren. Ein Joint Venture mit der VW-Tochter Sitech soll sogar positive Auswirkungen auf den Standort haben. Das Gemeinschaftsunternehmen will komplette Sitzsysteme entwickeln und fertigen. Einen wesentlichen Teil davon in Coburg. Mittlerweile gab es für das Gemeinschaftsunternehmen auch grünes Licht von den Kartellbehörden. Schon im kommenden Jahr soll die Arbeit aufgenommen werden.