Brose wehrt sich gegen „missverständliche Darstellungen in den Medien“

Die Firma Brose wehrt sich gegen „missverständliche Darstellungen in den Medien“ im Bezug auf den Ausbau der B4 im Coburger Weichengereuth. Die Brose Geschäftsführung habe weder von der Coburger Stadtverwaltung noch vom Stadtrat den vierspurigen Ausbau des Weichengereuth gefordert, heißt es nach RadioEINS-Informationen in einem Schreiben an die Mitarbeiter.

 

Demnach sei ebenso wenig erklärt worden, dass der weitere Ausbau vollständig in Coburg oder in Bamberg stattfinden werde. Gefordert habe man von der Stadt die Unterstützung einer sachlichen Debatte mit allen Betroffenen in der Region. Das soll die Voraussetzung dafür schaffen, dass der Stadtrat mit den neuen Erkenntnissen eine neue Entscheidung treffen kann. Brose sieht sein neues Logistikkonzept durch die Engstelle im Weichengereuth gefährdet. Wie es mit den geplanten weiteren Produktionsgebäuden in der Bamberger Straße und den Verwaltungsgebäuden in der Max-Brose-Straße weitergeht, will die Gesellschafterversammlung spätestens Anfang Mai entscheiden. Auf Nachfrage wollte sich Brose nicht zum Schreiben äußern. Die Bauarbeiten am neuen Parkhaus im Coburger Süden laufen schon.

 

Anja Hampel – Nachrichtenredaktion