Brose-Zulieferer sollen sparen

Die Zulieferer der Coburger Brose-Unternehmensgruppe sollen den Rotstift ansetzen und ihren Beitrag dazu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit von Brose zu erhalten. Dazu fordert die Unternehmensgruppe ihre Zulieferer in einem Schreiben auf, das unserer Redaktion vorliegt. Ideen zur Kostenoptimierung würden erwartet. Über Einsparmöglichkeiten und Maßnahmen die getroffen werden, um diese umzusetzen, möchte Brose von seinen Zulieferern informiert werden.

Die hohen Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit, Qualität und Rentabilität gelten nicht nur für Brose selbst, sondern auch für seine Zulieferer, so die Unternehmensgruppe wörtlich. Wie bereits berichtet, streicht Brose bis 2022 gut 2000 Stellen in Deutschland und zieht ein neues Werk in Serbien auf. Hier investiert das Unternehmen 180 Millionen Euro und schafft 1100 Arbeitsstellen.