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Bund und Länder für Finanzhilfen bei OP-Verschiebungen

Lindau (dpa) – Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich bei ihrer Konferenz in Lindau für finanzielle Ausgleichszahlungen an Krankenhäuser ausgesprochen, die wegen der Behandlung von Corona-Patienten planbare Eingriffe verschieben müssen. Diese Regelung solle rückwirkend zum 1. November gelten, sagte Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) am Freitag bei einer Pressekonferenz nach der Gesundheitsministerkonferenz in Lindau am Bodensee.

Es werde in den Kliniken «wahrscheinlich» bald wieder darum gehen, «bestimmte elektive Eingriffe zu verschieben», sagte Grimm-Benne. In dem Fall sei ein finanzieller Ausgleich für die Kliniken nötig. «Es wird sowieso schon ein Kraftakt sein», betonte Grimm-Benne. Sachsen-Anhalt übernimmt im kommenden Jahr turnusgemäß den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz.

Bayern hatte am Mittwoch bereits ein 35-Millionen-Euro Programm für die Krankenhäuser angekündigt. Krankenhäuser sollen für jeden auf der Normalstation behandelten Covid-Patienten 50 Euro pro Behandlungstag erhalten, auf der Intensivstation 100 Euro. Die Hälfte müssen die Krankenhäuser an ihr Personal weitergeben, vor allem in der Pflege.

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