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CDU und CSU: Stellenverdopplung im Bundesfreiwilligendienst

München (dpa/lby) – Im Kampf gegen den Fachkräftemangel in der Pflege fordern die Gesundheitspolitiker der CDU/CSU-Landtagsfraktionen eine Stellenverdoppelung im Bundesfreiwilligendienst. «Der Bundesfreiwilligendienst ist eine gute Möglichkeit, junge Menschen für die Pflege zu begeistern. Bundesfreiwilligendienstleistende können die Attraktivität des Pflegeberufs hautnah kennenlernen», heißt es in der am Dienstag in München beschlossenen «Bayerischen Erklärung». Zudem fordern die Sprecher mehr Anstrengungen, um Menschen für die Pflegeberufe zu gewinnen, unter anderem seien dazu eine höhere Bezahlung und ein einheitlicher Tarifvertrag notwendig.

In ihrer Erklärung sprechen sich die gesundheitspolitischen Sprecher der Fraktionen auch für eine Verbesserungen bei der medizinischen Versorgung in Deutschland aus. «Wir wollen die zeitnahe Umsetzung der Digitalisierung im Gesundheitsbereich und weitere Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel», sagte Bernhard Seidenath, Gastgeber der Tagung und gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung solle für alle Menschen unabhängig von Wohnort, Status oder Einkommen bewahrt und weiter verbessert werden.