Coburg bekommt ein Digitales Gründerzentrum

Wie heute (2.10.) bekannt wurde, will der Freistaat das Coburger Konzept einer „Digital Manufactory“ mit zweieinhalb Millionen Euro unterstützen. Ende Juli hatte das Bayerische Wirtschaftsministerium einen Wettbewerb für sieben neue Standorte solcher Gründerzentren ausgelobt. Stadt und Landkreis Coburg hatten sich über das Unternehmen Zukunft.Coburg.Digital beworben und jetzt die Zusage bekommen. Ein Digitales Gründerzentrum ist zentraler Anlaufpunkt für Existenzgründer im Bereich Digitalisierung. Auch in Bayreuth und Hof gibt es solche Gründerzentren.

Kern der Bewerbung ist ein 3-Stufen-Modell, das zunächst an zwei Standorten in Stadt und Landkreis Coburg sichtbar werden wird und am bereits bestehenden Maker- und Coworkingspace in der Villa am ehemaligen Schlachthofgelände der Stadt Coburg seinen Ursprung nimmt. Ziel der Digitalen Manufaktur ist es, innovative Gründer ganzheitlich in ihrer Entwicklung zu begleiten. „Während am ehemaligen Schlachthof aus Ideen junge Startups mit digitalen Geschäftsmodellen werden, entsteht im Landkreis die Heimat für (Jung-)Unternehmen, die für die Digitalisierung von Prozessen, Produktionsmethoden und Produkten mehr Raum benötigen. Mit der ‚Digitalen Manufaktur‘ greifen wir die positiven Wesensmerkmale traditioneller Industriemanufakturen der Region auf und transferieren diese Ansätze unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Megatrends Regionalität, Individualität und Nachhaltigkeit in das Zeitalter der Digitalisierung“, erläutert Domenique Dölz, Projektmitarbeiter der Wirtschaftsförderung und gleichzeitig Geschäftsführer der Zukunft.Coburg.Digital GmbH die Grundzüge des Konzepts.