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Corona-Inzidenz in Bayern deutlich höher als bundesweit

München (dpa/lby) – Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner liegt in Bayern deutlich über dem Bundesschnitt. Das Robert Koch-Institut gab die Sieben-Tage-Inzidenz für den Freistaat am Samstag mit 82,0 im Landesdurchschnitt an. Damit liegt Bayern deutlich über der bundesweiten Inzidenz von 76,1. Nur in Thüringen (152,1), Sachsen (100,5) und Sachsen-Anhalt (96,0) lag sie höher als in Bayern.

Vor knapp einem Monat lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern noch bei knapp über 50.

Insgesamt wurden nun binnen 24 Stunden 1968 Neuinfektionen in Bayern gezählt, 28 registrierte Todesfälle kamen hinzu.

Die höchste Inzidenz zeigte am Samstag die Stadt Hof mit 318,6. Über der 200er Grenze lagen auch der Landkreis Kulmbach mit 248,7 und der Landkreis Wunsiedel mit 246,4.

Nur noch fünf Kreise und kreisfreie Städte lagen unter der Marke von 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen: Spitzenreiter ist der Landkreis Kitzingen mit einer Inzidenz von 8,8 – gefolgt von den Landkreisen Eichstätt (16,2), Weißenburg-Gunzenhausen (30,6), Günzburg (33,9) und Landsberg am Lech (34,9).

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