Rehe laufen über ein schneebedecktes Feld., © Armin Weigel/dpa/Symbolbild

«Wechselbad der Gefühle»: Skigebiete warten auf Schnee

Der Winter in Bayern lässt weiterhin auf sich warten und enttäuscht viele Wintersportler. Für die kommenden Tage spricht Guido Wolz vom Deutschen Wetterdienst von einem «Wechselbad der Gefühle». Bis in die kommende Woche hinein werde es gerade im Allgäu zwar immer wieder in den mittleren Lagen schneien, doch stets im Wechsel mit Tauwetter, sagte der Meteorologe am Montag in München. Wer durchweg in den Genuss von Neuschnee kommen möchte, muss hoch hinaus: Von 2000 Höhenmetern an sei dieser garantiert.

Im Allgäu könnten bis Dienstagvormittag oberhalb von 1000 Metern bis zu 20 Zentimeter Schnee fallen. Am Montagnachmittag bestätigte Jörn Homburg, Marketingleiter der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen: Ja, es schneit schon. «Jede Flocke Schnee hilft uns», sagte Homburg – wenn auch nicht sofort. Derzeit stehen bei dem Allgäuer Seilbahnbetreiber 29 Anlagen, 54 Pistenkilometer und vier Talabfahrten zur Verfügung. Man lebe vom im Dezember produzierten Maschinenschnee. Erst, wenn es demnächst wieder kälter werde, könne neuer Schnee hergestellt werden – falls er nicht vom Himmel fällt.

Andernorts in Bayern sorgt das derzeitige Wetter dafür, dass Skigebiete vorübergehend ganz geschlossen bleiben. So zum Beispiel am Götschen im Berchtesgadener Land. Dort liegt kaum Schnee auf den Pisten und für die Jahreszeit ist es deutlich zu warm.