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Direktorin des Ägyptischen Museums verabschiedet sich

München (dpa/lby) – Die Ägyptologin Sylvia Schoske hat sich als Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst in München in den Ruhestand verabschiedet. Kunstminister Bernd Sibler (CSU) lobte ihre historische Expertise und ihr modernes Verständnis von Museum. Sie habe das Haus in ihrer 30-jährigen Amtszeit zu einem Besuchermagneten gemacht und zu einer Weltmarke aufgebaut, sagte Sibler am Dienstag in München.

Wer Schoske nachfolgt, steht noch nicht fest. Die Stelle wird laut Kunstministerium in Kürze ausgeschrieben. Kommissarischer Leiter ist momentan Schoskes bisheriger Stellvertreter Arnulf Schlüter.

Schoske war seit 1989 Direktorin und hat unter anderem den Neubau des Hauses begleitet, das 2013 im Kunstareal eröffnet wurde. Für das unterirdisch gelegene, aber mit Tageslicht beleuchtete Museum habe sie eine neuartige Ausstellungskonzeption entwickelt, die sich nicht an chronologischen Ordnungen, sondern an Themenblöcken orientiert, heißt es in einer Mitteilung. Zudem habe sie mehr als 100 Ausstellungen entwickelt.

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