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Dortmund-Präsident: Am Ende da stehen, wo wir jetzt stehen

Dortmund (dpa) – Für Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball ist die Zeit der Bescheidenheit im Titelrennen vor dem Gipfel beim FC Bayern vorbei. «Wenn man in dieser Ausgangsposition ist, dann bleibt einem natürlich nichts anderes übrig, als zu sagen: Wir wollen am Ende natürlich auch da stehen, wo wir jetzt stehen», sagte Rauball der Deutschen Presse-Agentur. Der BVB geht als Tabellenführer mit zwei Punkten Vorsprung auf den deutschen Fußball-Rekordmeister aus München in das Spitzenspiel am Samstag.

«Ich weiß, die Mannschaft will gewinnen und sie will auch das Ziel erreichen, das viele schon heimlich für sich formuliert haben, aber bisher noch nicht ausgesprochen haben», sagte der 72-Jährige, der auch Ligapräsident ist. Mit Blick auf die Ausgangslage sei es ihm als BVB-Präsident vor allem wichtig, dass sein Team als Spitzenreiter «zu diesem vielleicht zurecht Clasico genannten Spiel» nach München reise. «Ich bin mir sicher, dass unsere Mannschaft top vorbereitet dort antreten wird», sagte Rauball.

Die Partie am 28. Spieltag gilt als womöglich vorentscheidend im Titelkampf. Die Dortmunder hatten sich Platz eins am vergangenen Wochenende zurückgeholt. In den vergangenen sechs Jahren waren stets die Bayern Meister geworden. «Ich spüre, dass mich eine enorme Anzahl von Personen anspricht und uns den Sieg gönnt», sagte Rauball am Montagabend am Rand einer Veranstaltung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.