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Drei Jugendliche nach Brandstiftung an Schule festgenommen

Fürth (dpa/lby) – Nach einer Brandstiftung an einer Fürther Schule hat die Polizei drei tatverdächtige Jugendliche festgenommen. Die drei 17-Jährigen sollen am Freitagabend mehrere Mülltonnen im Hof der Schule in Brand gesetzt haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als die Feuerwehr eintraf, standen bei dem Vorfall vom Freitagabend bereits ein Papier- und ein Restmüllcontainer in Flammen. Das Feuer griff auf Bäume und das Vordach der Schule über. Der Schaden wird auf rund 5000 Euro beziffert.

Von einem Polizeihubschrauber aus entdeckten Beamte die drei Jugendlichen in einem Stadtpark, versteckt in einem Gebüsch. Nach kurzer Flucht wurden die drei zum Teil erheblich betrunkenen Jugendlichen festgenommen. Das Trio muss sich wegen des Verdachts der Brandstiftung und des Hausfriedensbruchs verantworten.

In einem weiteren Fall von Brandstiftung in Nürnberg stellten sich nach Polizeiangaben zudem zwei Grundschüler. Dort hatte es am 1. April in der Jungentoilette einer Schule gebrannt. Die Ermittler gingen davon aus, dass ein Mülleimer angezündet worden war. Zum Alter machte die Polizei keine konkreten Angaben. Ein Ermittlungsverfahren droht den beiden Grundschülern demnach nicht, weil sie noch nicht strafmündig sind.