Droht dem Klinikverbund ein Minus von 18 Millionen Euro?

Der Klinikverbund REGIOMED droht  aus dem Jahr 2021 mit einem Minus von 18 Millionen Euro gehen. Grund ist eine neue Regelung des Bundesgesundheitsministeriums. Hintergrund ist das Krankenhausentlastungsgesetz: Das beinhaltet Ausgleichszahlungen, die aber in zwei Wochen eingestellt werden sollen. Es sei wegen des rückläufigen Infektionsgeschehens keine Verlängerung erforderlich, heißt es. Das sieht REGIOMED anders: Die Krankenhäuser liefen noch keineswegs wieder im Normalbetrieb und seien dringend auf Liquiditätshilfen angewiesen, so der Klinikverbund; Durch die Deckungslücke müsste REGIOMED umstrukturieren und Kosten reduzieren. Die wirtschaftlichen Folgen träfen in der Regel besonders die kleinen Krankenhäuser. Bisher hatte REGIOMED knapp 14,5 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen erhalten; bis Mitte Juni wird nochmal eine Million erwartet.